Ostern und Brauchtum

Ostara: Ein keltisches Frühlingsfest

Ostara ist die keltisch-germanische Frühlingsgöttin. Sie versinnbildlicht die Fruchtbarkeit und den Beginn des Ackerbauzyklus. Ihr zu Ehren wurde und wird noch immer zur Tag- und Nachtgleiche um den 21. März ein Fest gefeiert.
Die irischen Kelten bezeichneten das Fest als "Alban Eiller" und feierten die Rückkehr der Zugvögel. Der heutige Brauch der Eier und Küken hat hier seine Wurzeln.

 

Die Rückkehr des Lebens

Das erste Sonnenfest nach den Raunächten gilt der Wiedergeburt der Natur aus dem Todesschlaf des Winters, dem Erwachen der lebensspendenden Kräfte und der neuen Kraft, die die Natur und die Götter jetzt schenken. Nicht nur Eier und Küken, sondern auch der Hase symbolisiert dieses Frühlingserwachen.

Als das Christentum zu den germanischen und keltischen Völkern kam, fand es diese tief verwurzelten Bräuche vor. Daher versuchte man, diese Sitten in christliches Glaubensgut umzuwandeln. Nicht nur Ostern liegt daher dicht an einem keltischen Feiertag, auch Weihnachten wurde nahe an die Wintersonnenwende gelegt, die im keltischen Jahreskreis ebenfalls gefeiert wird

Das Ei - ein universelles Symbol

Von außen betrachtet ist es ein Ding mit einer harten Schale. Doch ein bisschen Wärme lässt in seinem Inneren neues Leben wachsen. Für die Kelten und Germanen war es das Sinnbild der aus dem Winterschlaf erwachenden Natur. Auch den Christen gilt das Ei als Symbol der Nahrung, der Reinheit und der Fruchtbarkeit.

In der Kosmologie ist das Ei das Symbol der Einheit des Universums. Die Alchemisten teilten seine Bedeutung in eine kosmische und eine philosophische ein. Es stellt den Beginn der Großen Werke dar, wenn die vier Elemente aus der Materia Prima ausgesondert werden. Das aus dem Ei entschlüpfte Junge ist der Stein der Weisen.


Eier wurden seit jeher auch als Zahlungsmittel oder Opfergaben im Tempel verwendet. Die alten Ägypter, Griechen und Römer legten ihren Toten Eier ins Grab. Im alten China wurden als Zeichen der Wiedergeburt Eier als Dank bei den Frühlingsfesten geopfert. Völker und Stämme in Nordafrika sahen im Ei ein Symbol für Tod und Auferstehung der Gottheit in der ersten Mysterien-Religion.

 

Meine Lieben
Um das Rad nicht nochmals neu zu erfinden und euch über den Hintergrund des Osterbrauches zu informieren, wurde ein Teil des Textes aus dem Internet übernommen. Danke wecarelife!

 

Euch allen wünsche ich von Herzen ein fröhliches Osterfest, im Einklang mit der Natur.
Liebe Grüsse

Eure Mia